Gescannte PDFs am Mac
Ein gescanntes PDF übersetzen,
ohne es hochzuladen.
⌥A drücken, einen Kasten um die Zeile ziehen, und macOS liest sie vom Bildschirm.
Die Übersetzung erscheint direkt neben dem Original, und jedes Wort darin lässt sich einzeln nachschlagen und mit dem Satz speichern.
Gescannte Seiten, zweispaltige Aufsätze und gesperrte Dateien verhalten sich alle gleich, weil nie die Datei selbst geöffnet wird.
01 · Warum es nicht geht
Kein Text zum Markieren
Ein gescanntes Buch ist ein Stapel Fotos. Unter den Buchstaben liegt keine Textebene, der Cursor gleitet über die Seite und markiert nichts.
Wissenschaftliche Aufsätze sind ihre eigene Art von schwierig. Zwei Spalten, und beim Ziehen über eine Zeile wird die Nachbarspalte gleich mitgenommen, dazu eine Kopfzeile und eine Fußnotenmarkierung. Am Ende steht ein Satz im Zwischenspeicher, der so nie im Text stand.
Dazu kommen gesperrte Dateien, und solche, bei denen das Markieren zwar geht, aber jedes Leerzeichen an der falschen Stelle landet.
02 · Der übliche Umweg
Die ganze Datei hochladen
Die naheliegende Lösung ist, die ganze Datei bei einer Website hochzuladen, die kostenlose OCR und Übersetzung verspricht. Für ein Bibliotheksbuch ist das in Ordnung. Für einen Vertrag, eine Krankenakte oder einen unveröffentlichten Aufsatz nicht.
Und selbst wenn das kein Problem ist, bleibt der andere Teil davon: Buchstabe für Buchstabe abtippen, im Online-Übersetzer nachschlagen, sich leicht vertippen, noch einmal versuchen. Nach der dritten Zeile ist der Faden der Seite weg.
03 · Wie es funktioniert
Den Bildschirm lesen, nicht die Datei
Leafy öffnet das PDF nie, deshalb spielt das Dateiformat keine Rolle.
⌥A drücken und einen Kasten um die gewünschte Stelle ziehen. macOS liest diesen Bildschirmausschnitt, und die Übersetzung erscheint im Popup direkt neben der Zeile, aus der sie stammt.
Wenn nur ein einzelnes Wort das Problem ist und nicht der ganze Satz, im Popup darüberfahren. Es wird in dem Sinn erklärt, den dieser Satz gerade benutzt, und landet zusammen mit ihm in der Bibliothek.
Gescannte Seite, gesperrte Datei, zwei Spalten, ein Screenshot, den jemand geschickt hat, eine Vorschau-Miniatur. Alles gleich, der Reader bleibt an derselben Stelle stehen.
04 · Welche Programme das betrifft
Egal, welcher Reader schon benutzt wird
Vorschau, Skim, Zotero, Adobe Acrobat, ein PDF im Browser-Tab, Books, ein Kindle-Fenster. Leafy ist keine Erweiterung und kein eigener Reader, deshalb muss nichts in eines dieser Programme installiert werden.
Dasselbe gilt für alles, was neben dem PDF liegt. E-Books, Bilder, Folien, ein Terminal, alles mit Buchstaben darauf.
05 · Die Grenzen
Was es nicht macht
Es wandelt kein 300-Seiten-Buch am Stück um. Leafy arbeitet Zeile für Zeile, genau an der Stelle, an der man hängen bleibt, weil es fürs Lesen gedacht ist und nicht für die Massenumwandlung. Für ein ganzes Dokument ist ein dediziertes Werkzeug die bessere Wahl.
06 · Ehrlich gesagt
Wohin der Text geht
Das Seitenbild wird auf dem Mac gelesen und verlässt ihn nie. Die erkannte Zeile geht zur Übersetzung an eine KI, ohne etwas, das dich identifiziert.
Die Bibliothek bleibt auf dem eigenen Mac. Kein Konto, keine Werbung. Auf der Datenschutzseite steht genau, was gesendet und was behalten wird.
Zeile für Zeile lesen, ohne die Datei hochzuladen.
Leafy ist während der Beta kostenlos. Einfach runterladen, kein Konto nötig.
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